Meine

WOrte




Tank-Stelle am Waldrand

 

Der Sturm vorbei 

für einen kurzen Augenblick

anhalten

innehalten

loslassen

entspannen

Luft schöpfen

Kraft tanken

endlich

schweigen die Gedanken.

 

Die Blicke verlieren sich

gleiten

über Felder und Wege

hin zu den bunten Wäldern

am Horizont.

 

Rieche

den schweren Duft der Erde

spüre

die letzten warmen Sonnenstrahlen

lausche

dem Flüstern der Blätter

im Wind

wozu

all die Ängst und Sorgen

es reicht

dass wir lebendig sind.

 

(aus: "Ende und Anfang -

Märchen aus der Zukunft")

 

 

 

 

 

An den Sommerwind

Du streichelst mich

warm und weich

wild und sanft zugleich

schenkst mir Kühle

schützt mich vor des Sommers Schwüle.

Du schickst die Wolken

auf große Reise

Schmetterlinge tanzen

zu deiner Weise.

Du lässt die Blätter rascheln

in den Zweigen

gerne lausche ich

deinem unruhigen Schweigen.

(aus: "Ende und Anfang -

Märchen aus der Zukunft")

Wort-ART: Schreiben zu Zitaten

 

"Der Friede

ist das Meisterstück der Vernunft."

(Immanuel Kant)

 

Der Krieg

ist das Meisterstück des Wahnsinns.

 

Die Liebe

ist das Meisterstück des Lebens.

Bald 

 

wird er

durch Blüten lächeln

das Grün

wird aus den Zweigen brechen

und die Natur

hält ihr wunder-volles Versprechen

von neuem Leben

das sie uns gegeben.

 

"Hinter jedem Winter

steckt ein zitternder Frühling

und hinter dem Schleier jeder Nacht

verbrigt sich ein lächelnder Morgen."

(Khalil Gibran)

 

Das Neue Jahr

liegt vor uns

offen und weit -

ich wünsche dir

Liebe, Frieden

und Gesundheit!

A   NKOMMEN

D   ANKBAR SEIN

V   ERTRAUEN SCHENKEN

E   MPATHIE ZEIGEN

N   ÄHE SPÜREN

T   RÄUMEN

 

Im Herbstwald

 

Blatt für Blatt

löst sich vom Baum

schwebt sanft zu Boden

man hört es kaum.

 

Der Wald

trägt sein buntes Abendkleid

gelbe und rote Farben

leuchten weit und breit.

 

Braunes Laub auf allen Wegen

kühle Winde wehen

der Herbst ist angekommen

ein jeder kann ihn

fühlen

hören

und sehen.

 

 

 

 

Die Kinder von Watzenstein

 

halten immer zusammen

sind nur selten  allein.

 

Die Kinder von Watzenstein

lieben den Schnee und den Wind

doch noch mehr den Sonnenschein.

 

Die Kinder von Watzenstein

wollen, dass sich alle vertragen

mögen keine Streiterein.

 

Die Kinder von Watzenstein

wollen, dass die Menschen teilen

die Schätze der Erde

sollen für alle sein.

 

Die Kinder von Watzenstein

wollen, dass alle Menschen

auf der ganzen Welt

eine Heimat haben

in der ihnen das Leben gefällt.

 

Ach, wären doch alle Menschen

wie die Kinder von Watzenstein

dann gäbs keinen Hunger, keine Kriege

und alle könnten froh und zufrieden sein.

 

(für alle großen und kleinen Kinder der Limesschule)

 

Frühsommer

 

Wolken wie Watte

schmücken den Himmel

ein Bach erzählt leise

von seiner rastlosen Reise

letzte Blüten in den Bäumen

Kornblumen träumen

am Wegesrand.

 

Raps reift golden

auf den Feldern

über Wiesen und Wäldern

liegt Sonnenglanz

sanfter Wind

spendet mir Kühle

und ich fühle

mich wieder ganz.

 

(aus meinem Märchenbuch: "Ende und Anfang - Märchen aus der Zukunft", Printversion) 

Spuren der Poesie

 

In der immer neuen Verheißung

des ersten Grüns im Frühling

in der strahlenden Heiterkeit

eines Sommernachmittags

im milden Leuchten

der Herbstfarben

in der friedlichen Stille

eines Wintermorgens.

 

Du bist die Melodie der Schönheit

machst Gedanken und Gefühle weit

lässt sie auf die Reise gehen

durch Raum und Zeit

in das einsame, verschüttete Land

das wir viel zu selten sehen

tief verborgen, verbogen in uns.

Du er-scheinst

in vielerlei Gestalt

ich hoffe

du wirst niemals alt.

(Dieses Gedicht steht auch in der Anthologie

"Spuren sind meine Worte", Edition L, Czernik Verlag)

Vielfalt statt Einfalt

 

Es gibt kein Volk

und kein Land

auf dieser Welt

das mir mehr gefällt

als alle andern.

 

Das einzige Volk

das ich wirklich liebe

heißt: Menschen!

 

Das einzige Land

(zu)dem ich wirklich gehöre

heißt: Erde!

 

Die einzige Religion

an die ich wirklich glaube

heißt: Liebe!

 

Nur die Vielfalt

verleiht dem Leben

seine Gestalt.

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